Details
ISBN/EAN: 978-3-11-040567-5
Einband: gebundenes Buch
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Auflage:
1. Auflage 2015
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Erschienen am:
13.03.2015
13.03.2015
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
XXII, 633 S., 18 s/w Illustr., 22 farbige Illustr.
XXII, 633 S., 18 s/w Illustr., 22 farbige Illustr.
Format (T/L/B):
3.8 x 24.7 x 18.1 cm
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Hersteller:
Walter de Gruyter GmbH
De Gruyter GmbH
productsafety@degruyterbrill.com
Genthiner Strasse 13
DE 10785 Berlin
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Abrahams Erbe
Konkurrenz, Konflikt und Koexistenz der Religionen im europäischen Mittelalter, Das Mittelalter: Perspektiven mediävistischer Forschung, Beihefte 2, Das Mittelalter. Perspektiven mediävistischer Forschung. Beihefte 2
Beschreibung
Die aktuelle Pluralisierung der europäischen Gesellschaften lässt nach den Wurzeln von europäischen Identitäten, Traditionen und kulturellen Ressourcen fragen. Eine maßgebliche Rolle für die Formierung der heterogenen Kulturen Europas spielen die drei Religionen des Judentums, Christentums und Islams, die sich exemplarisch in der Figur eines Stammvaters treffen, der verschieden benannt und verstanden wurde: Avraham, Abraham oder Ibrahim. Schon die Namensgebung macht das Zusammenwirken von Einheit und Verschiedenheit fassbar: Die verschiedenen Aneignungen dieses Erbes haben je eigene Kulturen hervorgebracht, die lange in einem Gegen- wie Miteinander bestanden. Konkurrenz, Konflikt und Koexistenz werden hier als konstante Faktoren religiöser, politischer und kultureller Entwicklung im mittelalterlichen Europa erkennbar, das ein transkulturelles Umfeld des steten Austauschs darstellt und zugleich Konfrontationskulturen beherbergt. In diesem Spannungsfeld entstanden Begegnungsräume und hybride Lebensformen, mit denen sich spezifische Momente der europäischen Kulturen herausbilden konnten. Die hier versammelten Beiträge des 15. Symposiums des Mediävistenverbands beleuchten im interdisziplinären Dialog die Bandbreite dieser Dynamik.
Über Klaus Oschema, Ludger Lieb, Johannes Heil
K. Oschema and L. Lieb, University of Heidelberg, Germany, and J. Heil, Hochschule für Jüdische Studien, Heidelberg, Germany.