Beschreibung
Die Solidarno ist ein beeindruckendes Beispiel für die Kraft von solidarischem Widerstand und friedlichem Protest. Seit ihrer Gründung 1980 bildete die Gewerkschaft unter der Führung von Lech Wasa das Zentrum einer Demokratisierungsbewegung, die nicht nur Polen, sondern ganz Europa entscheidend veränderte. Ein polnisch-deutsches Gemeinschaftsprojekt unter der Federführung des Europäischen Solidarno-Zentrums in Gdansk und der Deutschen Welle und unter Beteiligung von Newsweek Polska erzählt die Geschichte der Solidarno und ihrer Wirkung neu: mit Interviews prominenter Zeitzeugen, Reportagen, historischen Darstellungen und zahlreichen Fotografien. Aber auch die heutige Bedeutung von Solidarno in- und außerhalb Polens wird besprochen. So entstehen die Umrisse eines Umwälzungsprozesses, der 1990 nicht abgeschlossen wurde, sondern in dem sich Europa bis heute befindet.
Über Basil Kerski, Bartosz Dudek, Katarzyna Domagala-Pereira
Basil Kerski leitete von 2011 bis 2025 das Europäische Solidarno¿¿-Zentrum in Danzig. Er ist auch Chefredakteur das zweisprachigen Deutsch-Polnische Magazins "DIALOG". Für sein europäisches Engagement und seinen Einsatz für die Anliegen der Freiheitsbewegungen in Osteuropa wurde er vielfach ausgezeichnet, 2022 verlieh ihm Frankreichs Staatspräsident den Nationalen Orden der Ehrenlegion. 2025 wurde ihm die Medaille "Für fruchtbare Arbeit für Belarus" des Vereinigten Übergangskabinetts von Belarus im Exil und die Gloria-Artis-Medaille für kulturelle Verdienste in Gold, die höchste polnische Kulturauszeichnung, verliehen. Seit Januar 2026 ist er Präsident der Stiftung Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf. Bartosz Dudek, geb. 1967 in Polen, ist ein deutsch-polnischer Journalist und Publizist. Er ist Leiter der Polnisch-Redaktion der Deutschen Welle sowie Moderator und Autor zahlreicher TV-, Radiosendungen und Artikeln zu deutsch-polnischen Beziehungen u. a. für Deutschlandfunk, Polnisches Fernsehen (TVP) und DW. Dudek ist Mitherausgeber der Bücher "Polenhilfe. Als Schmuggler für Polen unterwegs" (2012) und "Zbrodnia bez Kary" ("Schuld ohne Sühne") (2022). Katarzyna Domaga¿a-Pereira ist Redakteurin, Reporterin, Chefin vom Dienst, Koordinatorin für Sonderprojekte und seit 2021 stellvertretende Leiterin von DW Polnisch. Sie ist Mitautorin des Buches "Zbrodnia bez Kary" ("Schuld ohne Sühne") (2022) und koordinierte das Medienprojekt von DW und Newsweek Polska "Zeit der Solidarno¿¿", das im Jahre 2020 an die Entstehung der polnischen Gewerkschaft und die historische Bedeutung der Bürgerbewegung erinnerte.
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