Cyborg Femme - Cover
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ISBN/EAN: 978-3-89771-071-9
Einband: kartoniertes Buch
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Sprache:
Deutsch
Umfang:
200 S.

Hersteller:
Unrast Verlag e.V.
Martin Schüring
Vertrieb@unrast-verlag.de
Fuggerstr. 13 a
DE 48165 Münster


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Cyborg Femme

Eine widerständige Vorstellung

22,00 €
inkl. MwSt.

Noch nicht lieferbar

Artikel erscheint am 05.10.2026

Beschreibung

Ein Theorie-Comic, in dem eine nerdy Erzählerin gemeinsam mit ihren Cyborg-Femme-Idolen aus verschiedenen Science-Fiction-Werken die politischen und ästhetischen Dimensionen dieser Werke analysiert. Steph, die Erzählerin des Comics, ist eine Comic-Figur und sich ihres Daseins als fiktionales Konstrukt bewusst. Als Wissenschaftlerin will sie andere fiktionale Figuren treffen und Interviews mit ihnen führen, um zu neuen Erkenntnissen über etwas zu gelangen, was sie als Cyborg Femme Imagination bezeichnet. Im Laufe der Erzählung trifft Steph auf Figuren aus der internationalen Science-Fiction-Popkultur sowie eine Figur aus dem Kontext der Kunstwelt: Alita (Battle Angel Alita), Pris (Blade Runner), Motoko Kusanagi (Ghost in Th e Shell), Cindi Mayweather (Alter Ego der Musiker*in Janelle Moná e) und Annlee (No Ghost Just A Shell). Der TheorieComic entwickelt sich ausschweifend und genreübergreifend, es wird experimentell und gleichzeitig sympathisch nerdy erzählt. Die Erzählerin untersucht die Beziehungen der Cyborg Femmes zu Queerness, Körperlichkeit, Be_Hinderung, CisSexismus und Rassismus und die jeweiligen Verhältnisse zwischen MenschMaschine und KörperGeist. Auf immer abstrakteren MetaEbenen reflektiert Steph nicht nur den Inhalt und die Ästhetiken der Geschichten der Cyborg Femmes, sondern auch ihre Produktionsbedingungen und die Blicke ihrer Betrachter*innen. Der Comic versteht sich dabei als Queer Reading und nutzt eine affektiv aufgeladene, aneignende FanfictionStrategie, um die Frage zu untersuchen, wie abweichende Bedeutungen in fiktionalen Narrativen entstehen können.

Über Helen Stefanie

Eine der vielen genialen medienstrategischen Leistungen der zapatistischen Guerilla von Chiapas war es, den Namen ihres Sprechers Subcomandante Marcos zu einem kollektiven Namen zu machen - die Person des realen Guerilleros bleibt ohne eine fixierbare, festgeschriebene Geschichte.